Achtsamkeitstraining - Weniger Stress, mehr Gelassenheit im Alltag

Achtsamkeit ist die Kunst der bewussten Wahrnehmung, die jeder Mensch von Kindheit an besitzt. Sobald wir in die schnelllebige Welt der Erwachsenen eintauchen, kommt bei den meisten diese Fähigkeit jedoch wieder abhanden.

Wie oft passiert es zum Beispiel, dass wir vor einem schönen Essen sitzen aber mit den Gedanken schon wieder auf der Arbeit sind, den Wochenendausflug in einer Chat-Gruppe organisieren oder den aktuellen Punktestand unserer Lieblingsmannschaft checken und uns plötzlich wundern, warum der Teller leer ist, wir es aber nicht bewusst genossen haben?

Und so durchleben wir unseren Alltag oft auf der Überholspur, doch erleben ihn nicht wirklich. Wir fliegen gewissermaßen im Autopilot durch unser Leben.

Was ist nun Achtsamkeit?
Kurz gesagt: Das Gegenteil unseres Autopiloten!

 

Unser Autopilot ist so nützlich wie gefährlich. So wie wir Zeiten großer Belastung durch ihn leichter ertragen können, so können wir durch ihn gerade in dieser Zeit wichtige Warnsignale unseres Körpers überhören und vergessen, innezuhalten. Das kann zu einer körperlichen oder mentalen Überlastung und schließlich zu einem Burnout führen. Das Achtsamkeitstraining hilft Stress zu reduzieren und wirkt präventiv vor Burnout. Besonders gut geeignet ist das Achtsamkeitstraining für Menschen, die sich und ihre Umwelt bewusster und intensiver wahrnehmen möchten.

Im Folgenden einige positive Auswirkungen eines Achtsamkeitstrainings:

  • Besserer Umgang mit Stress und allgemein mehr Gelassenheit (Burnout Prävention)
  • Schulung eines gesunden „Selbst-Mitgefühls“
  • Bessere Körper- und Eigenwahrnehmung („Was tut mir gut und was nicht?“, „Welche Bedürfnisse habe ich?“, „Wo liegen meine Grenzen und wie halte ich sie ein?“… )
  • Bewusster das Leben wahrnehmen
  • Selbstbewusst und achtsam kommunizieren

Wie funktioniert das Achtsamkeitstraining?

 

Achtsamkeit ist kein starres Programm von Übungen, die einem strengen Plan folgen, sondern viel mehr ein Prinzip, das schon in sehr kleinen Dingen steckt.

Ich lade Sie zu einem kurzen Selbsttest ein, der Ihnen einen kleinen Aspekt der Achtsamkeit demonstriert:

Stellen Sie sich einfach mal die Frage „Wie geht es mir gerade?“. Denken Sie einen Moment darüber nach. Vielleicht kommen Sie ja zu dem Schluss, dass es Ihnen ganz gut geht, oder dass es Ihnen heute nicht so gut geht.

Wenn Sie für sich eine Antwort gefunden haben, stellen Sie sich die Frage: „Woran merke ich überhaupt, dass es mir gerade gut oder schlecht geht?“. Und an dieser Stelle wird es schon etwas kniffeliger, denn meistens macht man sich über so eine Frage keine Gedanken und weiß darauf spontan keine Antwort.

Frau entspannt im Büro und in der NaturDas Achtsamkeitsprinzip lässt sich in jeder Lebenslage anwenden:
Sei es in der Mittagspause oder in freier Natur.

Die Erforschung einer scheinbar so simplen Frage kann enorm positive Auswirkungen auf uns haben. Wir bekommen ein besseres Gefühl für uns selbst und für unseren Körper. Wir merken schneller, wenn uns etwas gut tut, oder wenn uns etwas belastet und können souveräner darauf reagieren.

Darüber hinaus hilft uns das Training im gegenwärtigen Moment anwesend, also präsent, zu sein und uns dabei von belastenden Situationen nicht so schnell aus der Bahn werfen zu lassen. Kurz gesagt ist das Achtsamkeitstraining eine Bereicherung für Körper, Geist und Emotionen.

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